26.10.2016 - 20.11.2016 Galapagos, Ecuador

 

 

 

Das Betauchen der Galapagosinseln ist nach wie vor eines der größten Tauchabenteuer der Welt. Viele Jahre lang plante ich, irgendwann einmal dieses einzigartige Inselarchipel zu besuchen und zu betauchen. 2016 bot sich dann endlich die Gelegenheit. Nach einer Zwischenlandung in Panama City und einem Städtetrip dort, erreichten wir am 31.10. die Galapagos Inseln und starteten gleich mit dem Checktauchgang. Dananch ging es mit der Galapagos Master weiter zu den unter Tauchern weltberühmten Inseln Darwin und Wolf. Unter Wasser bot sich für uns eine einzigartige Welt. Wir tauchten mit einer Unzahl von Hammerhaien, Tigerhaien, Galapagoshaien und Weißspitzen-Riffhaien. Neben jeder Menge Rochen konnten wir auch Seelöwen, Schildkröten und eine große Schule Delfine beobachten. Eines der Highlights war ein relativ flacher Tauchgang in einer Tiefe von rund 5 Metern. Hier konnten wir jede Menge Leguane beim Fressen beobachten. Nach einer Woche intensivem Tauchen vom Safariboot aus, verbrachten wir eine weitere Woche auf der Insel Santa Cruz. Auch über Wasser hat die Tierwelt auf Galapagos erstaunliches zu bieten, wobei ich aber auch die beiden weiteren Tauchtage sehr genossen habe. Nach zwei Wochen Galapagos ging es zurück aufs südamerikanische Festland. Unsere letzte Woche führte uns kreuz und quer durch Ecuador. Neben dem Nebelwald, dem Regenwald, dem Cotopaxi (höchster aktiver Vulkan der Welt) begeisterte uns eine Rafting Tour sehr. Nach nahezu 4 Wochen ging es wieder zurück nach Österreich.


02.11.2014 -13.11.2014 Aqaba, Jordanien

 

Im trüben November sollte es wieder einmal ans Rote Meer gehen. Nachdem ich nun doch schon einige Ägypten Aufenthalte hinter mir hatte, viel diesemal die Wahl auf Jordanien. Mit dem Red Sea Dive Center in Aqaba fanden wir eine super geführte Tauchbasis mit einem dazugehörigen kleinen sehr familliären Hotel. Leider haben aber die Tauchgänge in Jordanien nicht ganz unseren Erwartungen, die wir aufgrund unserer bisherigen "Rotes Meer" - Erfahrungen hatten, erfüllen. Die Riffe in Aqaba geben leider nicht das her, was wir uns erwartete haben. Zudem sind leider alle Tauchplätze ebenso wie die Strände sehr verunreinigt gewesen. Highlight waren unsere Wracktauchgänge bei der Cedar Pride, einem weiteren eher unbekannten Wrack (Tiefe 40 - 60 Meter) und einem versenkten Panzer. Beeindruckend war unser Rahmenprogramm, wir besuchten die bekannte Felsenstadt Petra und die Wüste Wadi Rum.

 

 


17.06.2014 - 23.06.2014 Gozo

Malta bzw. Gozo stand schon lange auf meinem Tauchplan. Zu sechst buchten wir 2014 unseren Tauchurlaub auf Gozo. Die bemerkenswerte Felsküste lies schon über Wasser erahnen, welch beeindruckende Unterwasserlandschaft uns auf unseren Tauchgängen erwarten würde. Die atemberaubende Unterwasserlandschaft und diverse Grotten liesen uns darüber hinweg sehen, dass wir nur sehr wenige Fische zu sehen bekamen. Auch die Ein- und Ausstiege waren in Anbetracht der Felsküste nicht immer wirklich bequem, alles in allem ist Gozo trotzdem ein lohnendes Tauchreiseziel.


10.11.2013 - 16.11.2013 Tauchsafari im Oman

2013 zog es uns erstmals in den Oman. Wir buchten die "Brown Dwoh", ein typisches Omanisches Boot. Entlang der atemberaubenden Küste des Musandam konnten wir jede Menge Tauchgänge absolvieren. Einziger Wehrmutstropfen im fischreichen Gewässer war die schlechte Sicht. Teilweise hatten wir nur 3 - 6 Meter Sicht. Highlight dieser Tauchsafari war ein Tauchplatz mit mehreren Seepferdchen, die sich modellartig meiner Unterwasserkamera präsentierten.


16.11.2012 - 22.11.2012 Ägypten, Tiefer Süden, Tauchsafari MY Longimanus

Für unsere Tauchsafari in Ägypten hatten wir aufgrund unserer guten Erfahrungen wieder die Longimanus gewählt. Diesmal ging es in den tiefen Süden. Bunte Korallenriffe mit sehr vielen Fischen erwarteten uns dort. Die Woche auf der Longimanus war wieder einmal perfekt, unser Tourguide Karsten zeigte uns phantastische Tauchplätze, sodass wir jede Menge entspannte Tauchgänge geniessen konnten.

 

30.06.2011 - 18.07.2011 Cocos Island, Costa Rica

Cocos Island sollte die Erfüllung meines taucherischen Lebenstraums sein. Gleich vorweg, es war besser, als ich es mir je erträumt hatte. Nach einer anstrengenden Anreise, auf welcher mein Unterwasserfotoapparat unfreiwillig den Besitzer gewechselt hat - in Mexico City wurde mein Gepäck aufgebrochen - erreichten wir die Pazifikinsel, die für ihr gewaltiges Haiaufkommen bekannt ist. Schon beim ersten Checktauchgang haben die meisten von uns mehr Haie gesehen, als je zuvor. Während unserer neun Tauchtage habe ich insgesamt 32 Tauchgänge unternommen. Unzählige Weissspitzenriffhaie, mehrere Galapagoshaie, gewaltige Schulen von Hammerhaien, Seidenhaie und Tigerhaie begleiteten uns auf unseren Tauchgängen. Das gewaltigste Erlebnis war allerdings ein Tauchgang, bei dem uns zwei Walhaie gleichzeitig begegneten. Diese kreisten mehrmals um unser Riff, sodass wir sie einige Male aus nächster Nähe beobachten konnten. Nachdem mir Wolfgang seinen Unterwasserfotoapparat geborgt hatte, konnte ich einige schöne Fotos schiessen. Am Ende dieses Tauchgangs war über uns eine Hammerhaischule mit rund 150 Tieren. Diese Tauchgang werde ich wohl niemals vergessen.

Cocos Island ist mit Sicherheit eine Reise wert und jeder Hailiebhaber wird dort auf seine vollen Kosten kommen.

 

11.04.2011 - 24.04.2011 Sabang, Philippinen

Über unseren Freund Guido Busch, auf dessen Tauchbasis wir schon drei Ägyptenurlaube verbracht hatten, buchten wir einen Tauchurlaub bei der Tauchbasis AB Wonderdive auf der Philippineninsel Mindoro. Schon die Buchungsformalitäten vorab per mail haben bestens funktioniert. In Sabang angekommen, erwartete uns ein Tauchurlaub der Extraklasse. Die Tauchbasis hat uns ein Topservice geboten, angefangen davon, dass die Tauchgeräte zusammen gebaut wurden, an Bord und nach dem Tauchen zurück zur Basis getragen wurde, die Ausrüstung von der Basiscrew gespült wurde, waren die Diveguides nett, freundlich und vor allem kompetent. Gut geführte Tauchgänge, bei welchem unsere Guides immer wieder auf die kleinen schönen Besonderheiten des Makroparadieses hingewiesen haben, waren an der Tagesordnung. Bei meinen zwanzig Tauchgängen hatte ich daher die Gelegenheit jede Menge bunter Schnecken, Anglerfischer, Seepferdchen und Geisterfetzenfische zu fotografieren. Optimal ist auch die Entfernung der Tauchplätze zur Tauchbasis. Alle Tauchplätze - und das sind mehr, als man in zwei Wochen betauchen kann - sind mit dem Tauchboot innerhalb von 3 bis 8 Minuten erreichbar.

Dadurch bleibt dem Tauchgast neben dem Tauchen noch genügend Zeit um die schöne Insel Mindoro mit dem Motorrad zu erkunden. Gäste, die ihren Sabang-Urlaub bei Guido gebucht haben, werden von ihm persönlich aber auch noch neben dem Tauchen betreut. So gibt es gute Tips, wo in Sabang hervorragend gegessen werden kann und außerdem gesellt sich Guido abends auch gerne dazu und trinkt ein kühles Bier mit seinen Gästen. Unvergesslich wird auch eine Motorradtour mit Guido zum Hidden Paradise bleiben.

 

21.10.2010 - 28.10.2010 Tauchsafari MY Longimanus

Wie bereits im Jahr 2008 planten wir (sechs tauchbegeisterte Clubmitglieder des AATC) eine Safari in Ägyptens Marinepark. Diesmal haben wir die Motoryacht Longimanus gebucht. Die Longimanus ist ein Schiff der Spitzenklasse, das aber schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und im ersten Moment abgewohnt gewirkt hat. Allerdings hat dieser Eindruck Dank der wirklich perfekten Betreuung durch unsere Guides Carsten und Mohamed sowie der tollen Schiffscrew keine Chance gehabt, sich in irgend einer Weise zu festigen. Jedes noch so kleine Problem wurde innerhalb kürzester Zeit behoben. Die gesamte Crew war immer sehr aufmerksam und beim An- und Ablegen der Tauchausrüstungen äußerst hilfsbereit. Ein besonderes Lob gilt auch der Küchenmannschaft, die unsere von den Anstrengungen der Tauchgänge geleerten Mägen mit Ägyptischen Leckereien verwöhnt hatten.

Das größte Plus der Longimanus ist eindeutig Carsten. Diese Tour war mein 12. Tauchurlaub in Ägypten und ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich noch nie so perfekte Briefings gehört habe. Die Beschreibung der einzelnen Tauchplätze war immer äußerst genau und mit wertvollen Tips versehen. Zudem hatte Carsten immer ein Spässchen im Repertoir. So macht Tauchen Spass. Auch die Sicherheit am Boot und im Wasser wurde auf der Longimanus groß geschrieben. Es wurden uns gleich am Beginn der Safari die Sauerstoffeinrichtungen für Erste Hilfe Maßnahmen gezeigt und gezielt auf das Notfallsmanagement hingewiesen. Nach jedem Tauchgang wurde unverzüglich jeder Taucher auf einer Liste als "wieder an Board" abgehackt und Tauchzeit, Tiefe und Restdruck protokolliert.

Bei unseren Tauchgängen auf Big Brother, Little Brother und am Deadalus Reef gab es nahezu bei jedem Tauchgang eine Haisichtung, allerdings waren die Tiere diesmal sehr scheu und wir konnten sie großteils nur aus der Ferne beobachten - was solls, ein paar von uns haben ja schon Cocos Island gebucht. Die gigantischen Steilwände, die nach wie vor mit tollen Korallen bewachsen sind, bescherten uns wirklich schöne Tauchgänge. Neben Haien haben wir auch Schildkröten, Delphine, Napoleons, Drachenköpfe, gewaltig große Muränen und jede Menge anderer Rotmeerfische beobachten können. Obwohl wir bereits Ende Oktober hatten, betrug die Wassertemperatur bei unseren Tauchgängen zwischen 28° und 30° Celsius. An Deck konnten wir in den Tauchpausen ausgiebige Sonnenbäder geniessen.

Einzig der Trip zum Elphinstone Riff zahlt sich nicht mehr aus. Hier legen immer mehr Tagesausflugsboote zusätzlich zu den Safaribooten an. Das führt dazu, dass unter Wasser schon bald mehr Taucher als Fische zu sehen sind. Am bekannten Südplateau musste man aufpassen, dass man nicht ununterbrochen von einer Flosse getreten wurde. Zudem kreisten über uns jede Menge Zodiacs, was das Auftauchen nicht gerade ungefährlich machte.

Jedenfalls haben wir auf der Longimanus einen fantastischen Tauchurlaub verbracht und würden dieses Schiff (mit der gleichen Crew) auch zukünftig gerne wieder für eine Tauchsafari wählen.

28.11-2009 - 05.12.2009 Sharm el Sheikh, Ägypten

Zu viert, alle Mitglieder des AATC entschlossen uns der vorweihnachtlichen Kälte Österreichs zu entfliehen und buchten bei der Tauchbasis Werner Lau in Ägypten eine Woche tauchen.

Der Tauchbasis können wir nur beste Noten geben, vom Vorabservice (Buchung über Internet) bis zur Organisation vor Ort hat alles hervorragend geklappt. Nachdem ich schon zwei Tauchurlaube in Sharm el Sheikh verbracht habe und wetterbedingt nie auf die Thistelgorm gekommen bin, war das Betauchen dieses Wracks mein Hauptziel. Diesmal hat es auch endlich geklappt. Beim zweiten Taquchgang sind wir ins Innere der Thistelgorm vorgedrungen. Ich konnte einige schöne Aufnahmen von den Motorrädern, den Lastkraftwägen und Jeeps machen. Das Besondere an diesem Wracktauchgang ist wirklich das, was man im Inneren der Thistlegorm vorfindet.

Unsere weiteren Tauchgänge führten uns nach Ras Mohammed und an die Straße von Tiran. Obwohl durch die Jahreszeit bedingt wenig Fische unterwegs waren, konnten wir doch einige schöne Fische, Nacktschnecken und frabenprächtige Korallen sehen. Höhepunkt bei unserem letzten Tauchgang war ein Adlerrochen in unserer unmittelbaren Nähe.

06.09.2009 - 13.09.2009 Tauchen rund um die Insel IST (Kroatien)

Mein Tauchlehrerkollege Heinz Kampfer organisierte eine wirklich erlebenswerte Tauchtour in Kroatien. Wir waren eine Gruppe von 13 Tauchern. In Punat, auf der Insel Krk sind wir auf dem Boot "Zlatopruzica" von Kapitän und Eigentümer Ranko und seiner Crew freundlich empfangen worden und nach dem Verstauen unseres Reisegepäcks und der Tauchausrüstungen ging die Fahrt Richtung Insel Ist los.

Unterwegs absolvierten wir auf den Inseln Galun und Maun unsere ersten beiden Tauchgänge. Das erste Mittagessen auf der Zlatopruzica ließ bereits erahnen, dass die Waage am Ende dieser Woche den einen oder anderen Kilo mehr anzeigen sollte.

In Ist angekommen bezogen wir unser Quartier in einer gemütlichen kleinen Pension. Das Nachtmahl war ausgezeichnet, die Waage sollte nicht nur den einen oder anderen, sondern einige Kilo mehr anzeigen, da wir sowohl in unserer Pension als auch an Board kulinarisch ausgezeichnet und auch reichhaltig verpflegt wurden.

Abseits vom Thema Essen, wie war das Tauchen. Unsere Tauchplätze befanden sich in erster Linie auf den Inseln Premuda und Dugi Otok. Tolle Steilwände bis über 40 Meter Tiefe ließen unser Taucherherz höher schlagen. Auf unseren Tauchgängen konnten wir unzählige Drachenköpfe, sehr viele Nacktschnecken aber auch Muränen, Octopuse, Conger, Langusten und Seespinnen beobachten. Einen Toptauchgang führten wir in der Kathedrale bei Premuda durch, dass ist eine Höhle, deren Decke einige offene Stellen hat.

Nach einer Woche konnten wir insgesamt 12 Top-Tauchgänge inclusive Nachtauchgang in unser Logbuch eintragen. Das Flaschenfüllen wurde während des Mittagessens an Board erledigt und üblicherweise hatten wir deutlich mehr als 200 bar in der Flasche.

Die Kombination Zlatopruzica und Ist ist auf jeden Fall empfehlenswert. Obwohl wir die erste und letzte Nacht in Punat im Hotel verbracht haben, hat mir die gesamte Tauchwoche inclusive Spritkosten, Hotelkosten, Getränke, Autobahngebühren,..... knapp unter EUR 1.000.- gekostet, was ich für die gebotenen Tauchgänge und die klasse Verpflegung als günstig empfinde.

06.11.2008 - 13.11.2008 Tauchsafari Seawolf Soul

Brothers, Deadalus, Elphinstone

Am 05.11. treffen wir (Wolfgang, Jaro, Daniel und ich) einander und fahren mit dem Auto nach München, da wir ab Wien keinen Flug nach Hurghada bekommen haben. Nachdem unser Flug erst am nächsten Morgen zeitig in der Früh geht, müssen wir eine Vorbesprechung im Hofbräuhaus durchführen.

Der Flug verläuft ruhig und wir werden vom Flughafen abgeholt und direkt zu unserem Boot, der Seawolf Soul gebracht. Nach einem kurzen Spaziergang in Hurghada checken wir ein.

Am nächsten Tag in der Früh und zu Mittag machen wir zwei Tauchgänge vor Hurghada, danach fahren wir ca. 8 Stunden, bis wir in der Nacht Brother Islands erreichen. Um 05:45 werden wir geweckt und haben das Briefing für unseren early-morning-dive. Für das frühe Aufstehen werden wir mit mehreren Fuchshaien belohnt. Wir machen zwei weitere Tauchgänge vor Big Brother, jeder Tauchgang ist mit Haikontakt verbunden. Am Abend fahren wir zu Small Brother. Auch hier können wir uns am nächsten Tag schon beim ersten Tauchgang über mehrere Haikontakte freuen.

In der Nacht geht es dann in einer neunstündigen Fahrt weiter zu Deadalus Reef. Wir haben ruhige See und eine angenehme Fahrt. Bei unseren Tauchgängen am Deadalus Reef sehen wir jedes Mal Hammerhaie, Fuchhaie und auch Longimanus. Auch ein ziemlich großer Napoleon kreuzt unseren Weg unter Wasser.

Abends legen wir von unserem Ankerplatz ab und unsere Reise geht weiter zum Elphinspone Reef. Diesmal ist es windiger und dadurch verläuft die Fahrt bei Weitem nicht so ruhig. Am Elphinstone Reef haben wir erstmals keinen Haikontakt, dafür entschädigen uns die Trifttauchgänge entlang des Droppoff´s.

Nach dem zweiten Tauchgang legen wir ab und starten unsere Rückreise Richtung Hurghada. Wir unternehmen vor El Quesir noch einen Nachttauchgang, unmittelbar danach fahren wir bis Safaga, wo wir am nächsten Tag unseren early-morning-dive am Korallenriff Umm Halahala durchführen. Mittags tauchen wir unseren letzten Tauchgang vor Hurghada am Riff Abu Hashish.

Gegen 13:00 legen wir in Hurghada bei den Sawolf Divers an. Wir verbringen bei dem einen oder anderen gemütlichen Dekobier noch ein paar nette Stunden mit einigen anderen Safarigästen. Am nächsten Tag werden wir mittags abgeholt und zum Flughafen gebracht.

Die Seawolf Soul ist ein wirklich empfehlenswertes Safariboot, auf der es absolut nichts zu beanstanden gab. Die gesamte Crew war sehr freundlich und aufmerksam, der Schiffskoch würde die Qualität jedes ägyptischen Sechs Sterne Hotels noch verbessern und unsere beiden ägyptischen Guides Mahmut und Hassan trugen mit perfekten Briefings und guter Führung zum Gelingen eines phantastischen Tauchurlaubs bei.

26.11.2006 Erikateich

Hier wird vom TSVÖ die Prüfung für den Moniteur ***, der international höchsten Ausbildungsstufe für CMAS Tauchlehrer abgehalten. Nachdem ich auch alle anderen Prüfungsteile erfüllt habe, bin ich Moniteur*** bzw. TSVÖ TL***.

17.07.2006 Blue Hole

Heute haben wir vor, das allen Tauchern bekannte Blue Hole in Dahab (Ägypten) zu betauchen. Aus Sicherheitsgründen wird das Blue Hole nur an der Außenwand betaucht und nicht durch den Durchgang, der schon so viele Todesopfer gefordert hat. Am Tauchplatz selbst zeugen einige Gedenktafeln von den hier verunglückten Tauchern. Wir bauen unsere Ausrüstungen zusammen und wollen bei „bells“ einsteigen und in diesem teils offenen Kamin sofort auf eine Tiefe von rund 35 m abtauchen. Kurz vor dem Einstieg bemerke ich, dass ein deutscher Tauchkollege unserer Gruppe irrtümlich die Notfallsflasche mit 100% Sauerstoff aufgerödelt hat. Ein fast tödlicher Irrtum, ausgelöst durch die Schlamperei der Tauchbasis, welche die Sauerstoffflasche nicht entsprechend deutlich gekennzeichnet hat. Nach dieser Aufregung erleben wir dann doch noch einen sehr schönen Tauchgang. Allein der Einstieg durch den Kamin ist schon außergewöhnlich, das Außenriff vom Blue Hole kann sich ebenfalls sehen lassen.

16.08.2005 Elphinstone Riff

Am Elphinstone Riff vor Marsa Alam (Ägypten) habe ich meinen ersten Haikontakt. Ein Weißspitzen Riffhai lässt sich rund 2 Minuten lang aus sicherer Entfernung von ca. 30 Metern beobachten. Als ich zum Fotografieren näher tauchen will, sucht er leider sehr schnell das Weite.

10.04.2004 Shark Riff, Jolanda Riff

Vom Jetty (Hafen) in Sharm el Sheikh geht es ins Naturschutzgebiet Ras Mohamed. Wir tauchen vom Shark Riff zum Yolanda Riff. Entlang einer wunderschönen Steilwand mit tausenden von Riff- und einigen größeren Fischen gelangen wir gegen Ende des Tauchgangs zum Yolanda Wrack, dass Attraktivität großteils aus herumliegenden WC Muscheln besteht.

07.06.2003 Neufeldersee

Mein erster Tauchgang mit einem Tauchschüler. Wer wohl nervöser war? Sabine hat ihre Sache hervorragend gemacht und wir haben beide den Neufeldersee gesund wieder verlassen.

27.10.2002 Attersee

Nach langer und intensiver Ausbildung durch das Lehrerkader des TSVÖ (Tauchsportverband Österreichs) lege ich am Attersee meinen letzten Prüfungstauchgang ab und bin ab sofort CMAS Moniteur* bzw. TSVÖ Tauchlehrer*.

28.07.2002 Salem Expess

Von Hurghada (Ägypten) aus geht es zum Wrack der Salem Express. Dieses Passagierschiff war als Fähre von Safaga nach Mekka eingesetzt und ist am 14.12.1991 aufgrund eines Navigationsfehlers auf ein Riff aufgelaufen und innerhalb von Minuten gesunken. Es hat sich um eines der größten Schiffsunglücke der Geschichte gehandelt, mehr als 800 Menschen dürften beim Untergang ihr Leben verloren haben, teilweise befinden sich die Leichen immer noch im Inneren des Wracks. Daher darf das ca. 115 Meter lange Schiff aus Pietätsgründen nur aussen betacht werden. Rund um das Wrack liegen noch sehr viele persönliche Gegenstände der Opfer, was dem Tauchgang für mich doch mit einem unangenehmen Gefühl in Erinnerung bringt.

07.02.2002 Woodhouse Riff

Meinen ersten Ägyptenurlaub verbringe ich in Sharm el Sheikh. Unter anderem betauchen wir in der Straße von Tiran das Woodhouse Riff. Es ist das größte der vier Riffe von Tiran. Hier sind gute Tarierfähigkeiten gefragt, da das Riff fast senkrecht mehrere hundert Meter tief abfällt. Wir sehen eine Vielzahl von Fischen, unter anderem Napoleons, Muränen, Blaupunktrochen und Rotfeuerfische. Besonders beeindruckend sind die vielen Juwelenfahnenbarsche in unmittelbarer Riffnähe.

27.07.2001 S57

Auf der Halbinsel Peljesac in Zuljana verbringe ich meinen Sommerurlaub. Nach einer ca. einstündigen Bootsfahrt erreichen wir das Wrack der S57. Dabei handelt es sich um ein deutsches Torpedoboot, dass am 19.08.1944 von der Englischen Marine versenkt wurde. Das Wrack liegt in ca. 35 Meter Tiefe und ist in hervorragendem Zustand. Deutlich ist ein großer Torpedo erkennbar, auch eine große Fliegerabwehrkanone ist auf den Deckaufbauten vorhanden und lässt sich auch noch gut bewegen.

20.05.2001 Grüner See

Der Grüne See liegt in der Steiermark am Fuße des Hochschwab. Den Großteil des Jahres ist dieser See wegen zu geringer Wassertiefe nicht betauchbar. Sobald die Schneeschmelze beginnt, steigt der Wasserspiegel innerhalb weniger Tage enorm. Der See zeichnet sich dann durch hervorragende Sichtweiten aus. Besonders interessant ist es über Wanderwege zu tauchen. Außerdem gibt es eine Brücke, die üblicherweise über einen kleinen Bach führt. Diese steht mitunter völlig unter Wasser, sodass man über die Brücke hinweg tauchen kann. Trotz sehr niedriger Temperaturen und einer geringen Tiefe von 7 – 8 Metern ein lohnender Tauchspot.

28.10.2000 Heviz

Tauchen im Thermalsee Heviz in Ungarn. Der See selbst gibt für Taucher wenig her, allerdings wird unter Führung der ortsansässigen Tauchbasis in den Quellraum getaucht. Der Einstieg in diesen Quellraum befindet sich knapp über 40 Metern, man muss sich durch einen 60x90 cm großen Durchgang kämpfen um ins Innere dieses Quellraums zu gelangen. Dabei schießt dem Taucher das Wasser mit 400 Litern/sec entgegen. Dort erwartet einen tolle Sicht (mit Taschenlampe). Das Wasser ist so glasklar, dass man glauben könnte, es sei überhaupt kein Wasser vorhanden. Aus verschiedenen Quellen strömt heißes Wasser aus, sodass es im Inneren des Quellraumes eine Temperatur von 39° Celsius hat. Die Tiefe bewirkt, dass man sich nur ca. 15 Minuten im Quellraum aufhalten kann. Danach beginnt der mühsame Aufstieg. Sobald man den Quellraum verlässt, bemerkt man, wie kalt das 26° warme Wasser des Thermalsees ist. Aufgrund der hohen Temperaturen ist beim Aufstieg eine weitaus längere Dekompression zu berücksichtigen, als vom Tauchcomputer errechnet wurde. Insgesamt sind Dekostops von 30 Minuten notwendig.

21.07.2000 Donator

Heute habe ich das bekannte Wrack der Donator vor den Inseln von Hyeres (F) betaucht. Wir sind bis in eine Tiefe von 51 Metern abgetaucht. Das Wrack ist in einem sehr guten Zustand und mit vielen Gorgonien bewachsen. Aufgrund der großen Tiefe war ein Dekompressionsstop notwendig.

18.07.2000 Le Grec

Mein erster Dekotauchgang findet in Südfrankreich statt. Wir betauchen die Le Grec. Diese ist am 03.12.1945 auf eine deutsche Miene aufgelaufen und gesunken. Das Wrack liegt in einer Tiefe von ca. 42 Metern und ist recht gut erhalten

02.05.1998 Neufeldersee

Mein erster Tauchgang am Neufeldersee, in der Nähe Wiens. Mit meinem Tauchlehrer tauche ich in eine Tiefe von 12,5 Metern ab. Obwohl ich zu wenig Blei mit mir hatte und dadurch ständig mit dem Auftrieb kämpfen musste, war mir gleich von Anfang an bewusst, dass ich ein tolles neues Hobby gefunden habe.